Am Samstag verließen wir das Nordkap und fuhren durch die
Finnmark zu deren Hauptort, Alta (ca. 15.000 Einwohner). Wir besichtigten die
bekannten, einzigartigen Felsbilder von Hjemmeluft, die UNESCO Weltkulturerbe
sind. Am Sonntag ging es weiter über den Kvængsfjell, von dem man einen
herrlichen Blick auf die Fjordlandschaft hat, zu dem kleinen Ort Sørkjosen. Von
hier aus fuhren wir über 40 Kilometer durch das Reisadalen zum gleichnamigen
Nationalpark. Dort machten wir eine kurze Wanderung zum beeindruckenden
Wasserfall Sarafossen. Unser nächstes Ziel war die Universitätsstadt Tromsø
(75.000 Einwohner). Nach einem Spaziergang durch die Stadt und dem Besuch des
Museums Polaria fuhren wir um acht Uhr abends mit der Gondelbahn auf den
Hausberg, den Storsteinen. Von dort hatten wir einen herrlichen Blick auf die
auf einer Insel gelegene Stadt, die sich Pforte zum Eismeer nennt. Um halb
zwölf besuchten wir schließlich das Mitternachtskonzert in der
Eismeer-Kathedrale. Am Dienstag führte unser Weg nach Süden, entlang des Balsfjorden
und durch das Bergland Richtung Narvik. Einen Abstecher wert war uns der Målselvfoss,
eine gewaltige, rund 600 Meter lange Stromschnelle. Am späten Nachmittag
erreichten wir Evenskjer, die letzte Station vor den Lofoten.
Pauls Kommentar: Mann, ist es hier einsam. Felsige, öde Hochflächen,
Bäume, die kleiner sind als ich, und mit Meerwasser geflutete Täler. Und wenn
es nicht regnet, ist es kalt. Langsam verstehe ich, warum die Wikinger immer
unterwegs waren auf ihren Schiffen. Nur weg hier!
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| Moderne Kirche in Alta |
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| Steinzeitliche Felsbilder in Alta |
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| Ein letzter Blick auf den Altafjord |
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| Blick vom Kvængsfjell |
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| Fjordlandschaft |
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| Das Reisadalen |
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| Der Sarafossen |
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| Eindrücke auf dem Weg nach Tromsø |
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| Tromsø vom Hausberg aus |
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| Damit man uns auch wieder sieht. |
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| Paul lässt sich hängen. |
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| Die Berge rund um Tromsø |
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| Blick von der Eismeer-Kathedrale um Mitternacht |
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| Der Balsfjorden |
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| Der Målselvfoss |
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