Am Freitag fuhren wir nach dem Frühstück nach Kristiansand.
Wir suchten zunächst einen alten Pfarrhof auf, der aber noch geschlossen hatte.
Mehr Glück hatten wir in Varhaug mit dem gamle kirkegard, einem der ältesten
Friedhöfe in Süd-Norwegen. Unsere Fahrt führte nun von der flachen Küste wieder
hinein in die hügelige Felslandschaft, die uns an Killarney am Huron Lake in
Kanada erinnerte. Danach hielten wir bei
Helleren, wo unter einem zehn Meter überhängenden Felsen zwei kleine bis 1920
bewohnte Holzhütten zu sehen sind. Nicht entgehen ließen wir uns den
südlichsten Punkt Norwegens, den Leuchtturm von Lindesnes, der über 2500
Kilometer vom Nordkap entfernt ist. Schließlich erreichten wir am Abend
Kristiansand, die fünftgrößte Stadt
Norwegens mit fast 89.000 Einwohnern. Am Samstag machten wir bei herrlichem
Wetter eine dreistündige Bootsfahrt durch die Schären bis Lillesand. Am Sonntag
ging’s bei warmem, sonnigem Wetter nach Grimstad, wo wir eine interessante und
lustige Führung im kleinen Ibsen-Museum mitmachten. Am frühen Nachmittag
erreichten wir Arendal. Der hübsche Ort wird bei schönem Wetter von vielen
Booten angefahren und so war im Hafen einiges los. Der Montag bescherte uns
leider schlechtes Wetter. Daher spazierten wir nur zu einem Aussichtspunkt über
Arendal und ließen ansonsten die Seele baumeln.
Pauls Kommentar: Im Führer habe ich gelesen, dass die Norweger leidenschaftlich
gerne viel starken, schwarzen Kaffee trinken. Da würde manchem Brasilianer das
Herz zu flattern beginnen. Laut Führer. Dazu mache ich natürlich gleich einen
Selbstversuch. Ich habe jetzt zehn Tassen getrunken, aber ich spüre keine
erhöhte Herztä…chrrrrrrr.
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| Der gamle kirkegard |
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| Auf dem Weg nach Kristiansand |
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| Felslandschaft bei Egersund |
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| Fast wie in Kanada |
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| Helleren |
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| Lindesnes |
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| Am Hafen von Kristiansand |
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| Die Schärenfahrt nach Lillesand |
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| Grimstad |
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| Die Apotheke, in der Henrik Ibsen arbeitete |
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| Am Hafen von Arendal |
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| Arendal an der Küste des Skagerrak |
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